rollmatratze

Kaltschaummatratze

Mehr Gewicht = höhere Qualität bei Kaltschaummatratzen

Die Herstellung von Kaltschaummatratzen erfolgt aus Polyurethan. Mit CO2 werden sie aufgeschäumt. Die Qualität der Matratzen wird an Hand der Raumdichte festgestellt. Ein wichtiger Faktor bei der Qualität der Kaltschaummatratzen ist demnach das Raumgewicht. Je höher dieses ist, desto größer ist der Schlafkomfort. Auch die Lebensdauer der Matratze steigt mit der Höhe des Raumgewichtes.

Wichtig ist die hohe Raumdichte für einen komfortablen Schlaf deshalb, weil sich keine Liegekuhlen bilden. Das Raumgewicht ist das kg-Gewicht aufgeschäumter Masse pro 1 m³. Ab einem Raumgewicht von 40 gelten Matratzen für qualitativ gut. Eine weitere Qualitätskomponente ist die Stauchhärte der Matratze. Damit die Matratze nicht eingedrückt wird, braucht sie eine bestimmte Stauchhärte, um sich nach einem Einwirken des Schlafenden wieder in ihre ursprüngliche Form zurückzubilden. Ergänzend gibt die Schaummenge, die verwendet wurde, Aufschluss über die Kernhöhe der Matratze. Wenn der Kern zu weich ist, also wenig Schaum verwendet wurde, sinkt der Schlafende ein. Raumdichte, Stauchhärte und Kernhöhe können und sollten auf die individuellen Bedürfnisse des Benutzers angepasst werden.

Kaltschaummatratzen sind leichter entflammbar als andere Matratzen. Es ist daher unumgänglich, dass ein spezieller Überzug auf die Matratze gelegt wird. Dieser wird die Schlafqualität auf der Matratze nicht mindern. Ein bedeutender Vorteil der Kaltschaummatratze ist die optimale Anpassung an die Körperkonturen. Sie hat eine hohe Punktelastizität, die eine ergonomisch wertvolle Schlafposition fördert. Eine Positionsänderung wird sofort abgefedert. Die Matratze ist völlig geräuschfrei. Um sie zu transportieren kann sie problemlos und praktisch zusammengefaltet werden. Bei richtiger Pflege ist sie nur gering anfällig für Milben. Kaltschaummatratzen sind demnach sehr gut geeignet für Allergiker.